Ist die Tatsache, dass Du Dich vor allem mit dem Hörspielschreiben beschäftigst dadurch entstanden, dass Du selber eine schauspielerische Ausbildung hast?

Ich weiß es nicht. Ich glaube, dass das Dialogschreiben schon etwas damit zu tun hat. Als ich zu schreiben begonnen habe, bin ich relativ schnell auf das Dialogschreiben gekommen, das heißt eigentlich Hörspiel und Theater. Ich habe noch im Hinterkopf, ein Drehbuch zu machen, vorher muss ich mir aber noch das Handwerk eineignen. Zum Hörspiel kam ich mehr oder weniger durch einen Zufall. Als ich noch selbst gespielt habe, hatte ich einem Regisseur die ersten Versuche von mir gezeigt und er sagte: „Es müsste im Hörspiel funktionieren“. Ich hatte es dann verschickt und es wurde schließlich angenommen. Und dann habe ich Lust bekommen auf dieses Medium. Ich hatte als Schauspieler wenig Kontakt zu diesem Medium, aber ich kam dann auf den Geschmack. Ich mag es, weil es sehr auf Sprache reduziert ist.
Ich wäre sehr unglücklich, wenn ich diese Möglichkeit nicht hätte. Man vertraut der rein gesprochenen Sprache und versucht Räume zu öffnen. Es ist fast theatralisch und realistisch ist es auch. So etwas kann man nicht im Theater machen.
Aber ich glaube, es gibt aber auch einem Zusammenhang zwischen dem eigenen Spielen und dem Dialogschreiben. Ein Beispiel von gestern. Ich habe in einem bestimmten Text einen bestimmten Punkt erreicht und möchte die Wirkung überprüfen in dem ich es jemandem vorlese. Wir haben es dann gemeinsam dialogisch gelesen und merkten anschließend, dass der Text in eine ganz andere Richtung geht, was schließlich das Ergebnis der gesprochenen Sprache ist.

Gibt es einen großen Unterschied zwischen Prosaschreiben, normaler Erzählung, Roman und dem Dialogschreiben?

Was beim Dialogschreiben wegfällt ist alles Beschreibende. Es ist nur auf den Dialog reduziert. Diese Reduktion gefällt mir und das ist für mich im Moment auch eine Art Forschungsfeld. Ich probiere aus wieweit ich bestimmte Szenen reduzieren kann, wie kurz ich sie fassen kann. Wie wenig Worte sind aber notwendig, noch das zu verstehen, was der Konflikt oder was die Situation bedeutet. Und diese Reduzierung mag ich sehr gerne.

Es ist, sozusagen eine Minimalisierung.

Ja. Aber auch der Rhythmus der Sprache ist wichtig. Die Rhythmisierung der Szene ist wichtig, denn das ist bei der Umsetzung in den aufgezeichneten Dialog von großer Bedeutung. Das ist aber, meiner Erfahrung nach, oft relativ schwer. Die Geschichten funktionieren vom Text her psychologisch im Ganzen, müssen aber im Prozess des Sprechens psychologisch gedacht und gesprochen werden bzw. musikalisch gedacht und gesprochen werden. Und das ist im Detail die Raffinesse beim Hörspiel und erfordert oft viel Arbeit.

Diese Tendenz zur Reduzierung ist eine gewisse Herausforderung. Du gibst aber in Deinen Stücken Hinweise auf eine bestimmte Szenerie: ein Wald, eine Bushaltestelle, eine Wohnung.

Ja, aber wenn ich das auf der Bühne sehen würde, würde ich dort kein Wald hinstellen wollen oder eine Bushaltestelle hinstellen wollen.

Wie würdest Du das umsetzen?

Man braucht das eigentlich nicht. Ich glaube, es kommt aus dem eigenem Spiel. Ich würde dann denken: „Aha, es spielt an einer Bushaltestelle, aber ich bräuchte vielleicht ein Zeichen, oder vielleicht nicht mal das“. Letztendlich brauche ich nur zwei, drei Personen, die dort agieren.

Wir haben zwischen drin angefangen. Lass uns vielleicht zum Anfang gehen. Du bist in Österreich geboren. In…

…Linz.

Du hast Germanistik studiert.

Ich habe aber nach zwei Jahren abgebrochen.

Wolltest du schon damals Schauspieler werden?

Schon damals habe ich eine Schauspielausbildung angestrebt. Nach zwei Jahren Germanistik dachte ich, ich muss das endlich machen, sonst mache ich das nicht mehr. Ich ging ins Konservatorium in Wien. Die Ausbildung hat drei Jahre gedauert und ich bin dann 1988 nach Lübeck gegangen und habe sechs Jahre im dortigen Theater als Schauspieler gearbeitet.
1992 habe ich den Komponisten Wolfgang Heisig kennen gelernt. Mit ihm begann eine 6-jährige Zusammenarbeit. Wir haben zusammen ein Musik-Sprache-Projekt ins Leben gerufen. Er hat für das Pianola komponiert, ein mechanisches Klavier, das im Zentrum seiner Arbeiten steht. Das ganze hatte etwas Skurriles, fast schon Dadaistisches. In diesem Zeitraum habe eigentlich mit dem Schreiben begonnen. Ich schrieb die Texte für unsere Auftritte. Aber irgendwann gab es einen Punkt, wo ich keine Entwicklung für mich als Schauspieler gesehen hatte. Und das hat auch damit zu tun, dass ich das Schreiben für mich entdeckt habe. Als ich schließlich nach Berlin gewechselt habe, zog ich einen Strich unter das Darstellen und war dann nur noch selten als Schauspieler auf der Bühne.

Hast Du dich nie gefragt, ob Du davon leben kannst?

Die Entscheidung kam nicht von einem Tag auf den anderen. Ich hatte 1996 beschlossen mein Engagement im Theater zu kündigen. Ich war vertraglich an das Theater gebunden und musste in der Zeit wo es mit unserem Projekt gut lief oft sehr langfristig planen.
Aber ich machte auch bei freien Produktionen mit und war dadurch unabhängiger. Schließlich konnte ich mit dem Schreiben an Hörspielen bald auch gutes Geld verdienen. 2001 hatte ich dann einen Auftrag für ein Theaterstück bekommen und es gab auch Stipendien, also eine Mischfinanzierung. Ich habe zwar kein Auto und vereise auch nicht auf die Seschellen, aber es geht mir doch sehr gut.

Was schreibst Du am liebsten. Hast du dich auf das Hörspiel konzentriert oder schreibst du auch Gedichte beispielsweise?

Im Moment schreibe ich nur Hörspiel und für Theater. Jetzt sehe ich zum ersten Mal Texte, wo ich denke, dass man sie für beide Genres verwenden könnte. Bis jetzt habe ich das aber immer getrennt. Das liegt auch an formalen Dingen. Z.B. kann man im Hörspiel nur starke erzählerische Stimmungen verwenden. Ich schreibe auch Gedichte, manchmal fange ich auch mit dem Schreiben an einer Erzählung an. Aber ich habe die diesbezüglichen Ambitionen erst einmal zurückgestellt. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Schulen, wo man das auch lernen kann. Ich bin aber Autodidakt und versuche meinen eigenen Weg zu finden.
Meine Spezialisierung besteht im Dialogschreiben, weil mir das auch am meisten Spaß macht.

Wie entwickelt sich ein Hörspiel während des Schreibens? Kann man das mit dem Theater vergleichen?

Für das Hörspiel gibt es leider keine Zahlen, man weiß nicht wie viele Hörer es wirklich gibt, es gibt auch keine Hörspielkritik. Es kann aber vorkommen, dass das Feuilleton darüber berichtet. Anders als beim Buch oder Theater, kann man nicht noch einmal hingehen. Wenn es ausgestrahlt ist, dann ist es aus.
Das Hörspielgenre hat sich aber in den letzten Jahren sehr stark durch den Einsatz von Computern verändert. Es gibt viele Autorenproduktionen. Man kann zu hause produzieren und die Stücke verkaufen. Sie verzichten dabei aber auf die Schauspieler und legen mehr Wert auf Effekte, Originaltöne, etc. Es ist zwar interessant, aber ich mag es nicht sehr. Ich komme mehr vom Geschichtenschreiben. Dazu brauche ich ein Studio und ein Produktionsapparat.

Ich habe zwei Hörspiele von dir gehört. Dabei hat mir die „Séance im Parkt“ sehr gut gefallen, das andere war schauspielerisch eher etwas mangelhaft.

Das ist manchmal das Problem von Hörspielproduktion. Die Realität ist oft so, dass die Schauspieler oft unvorbereitet ins Studio kommen und den Text lesen, ohne sich damit auseinander gesetzt zu haben.

Ich dachte, das probt man vorher.

Nein, das wird nicht geprobt. Es gibt zwar Produktionen denen man mehr Aufmerksamkeit schenkt. Dann sind oft auch sehr gute Schauspieler dabei. Im besten Fall wird für zwei Wochen ein Studio gemietet. Davon sind aber maximal ein Drittel Höraufnahmen. Alles andere ist Sounddesign. Das hängt aber auch von der Regie ab. Es gibt durchaus Regisseure, die Schauspieler einbestellen und Proben machen vorher. Ich glaube, das ist ein bisschen, wie man heute die großen Seriefilmen macht. Da geht das alles „zack zack“ und fertig.

Gibt es kein Casting vorher, bei dem man die besten Schauspieler auswählt?

Dafür gibt es meistens zu wenig Zeit und zu wenig Geld - auch für Autoren. Sehr viel weniger Geld als beim Film! Manchmal habe ich den Eindruck, sie müssen 24 Stunden am Tag füllen. Da gibt es schon Produktionen mit mehr Aufmerksamkeit aber letztendlich ist das ein Betrieb.

Eine Massenproduktion?

Ein bisschen wie eine Massenproduktion

Wo findest Du Themen, worüber Du schreibst? Was interessiert Dich?

Momentan ändert sich das sehr stark. Das ist eine mir selbst gestellte Aufgabe. Es gab eine Zeit, wo ich sehr auf die „Mechanik“ kapriziert war, auf das, was zwischen Menschen passiert, in Beziehungen. In letzter Zeit hatte ich eine Diskussion, es ging um Harz IV. Ich dachte mir, ich musste etwas in diesem Zusammenhang machen. Ich versuche auf die Dinge, die aktuell passieren, zu reagieren. Ich dachte, ich schreibe ein Stück über Arbeitslosigkeit. Der Begriff Harz IV kommt dort nie vor, aber ich versuche unterschiedliche Figuren zusammen zu führen, die jeweils anders mit dem Problem umgehen, dass sie in der wirtschaftlichen Gesellschaft keine Rolle mehr spielen. Sie reden darüber und beschäftigen sich damit. Aber ich möchte es von ihrer Psyche her aufrollen, weniger politisch. Dann sitze ich an einem Stück, das auch einen realen Hintergrund hat. Und zwar habe ich Fälle recherchiert, in denen Straftäter aus dem Gefängnis geflohen sind. Es ist in den letzten Jahren sehr häufig vorgekommen und es läuft immer nach demselben Schema ab. Sie entfliehen, werden verfolgt, die Presse berichtet darüber und nach ca. zwei Wochen werden sie gefunden, schlimmstenfalls sogar angeschossen. Ich habe sehr intensiv recherchiert und werde daraus ein Stück machen. So etwas habe ich schon für ein Puppentheater gemacht.
Dabei ging es aber mehr um die Jagenden. Im Moment überarbeite ich es noch einmal.
Das läuft immer parallel. Ich nehme solche Fälle wahr und nehme sie als Konstrukt.
Es sind keine Nacherzählungen. Mich hat die Hysterie in solchen Fällen interessiert und die habe ich in einem Stück bearbeitet.

Was willst Du eigentlich damit erreichen? Willst Du die Menschen wachsamer machen?

Man fragt immer, was passiert, wenn man in ein Stück geht? Ich frage mich selber, was passiert, wenn ich ins Theater gehe oder ins Kino gehe? Es ist schon viel für mich, wenn ich mit den Figuren oder mit der Geschichte mitgehe, emotional damit beschäftigt bin. Es geht darum, dass man seine eigene Sichtweise ändern kann, dass man angestoßen wird und darüber noch einmal aus einer anderen Perspektive nachdenken lernt.

Wenn man in eine Ausstellung oder ins Theater geht, bewertet man das Gesehene. Wie bewertest Du als Künstler solche Dinge?

Ich sträube mich immer ein bisschen dagegen. Natürlich bewertet man, natürlich sagt man, es hat mir gefallen oder nicht. Und dann muss ich aber auch sagen: „In manchen Bereichen kenne ich mich besser aus, in mancher schlechter“. Ich bin immer ein bisschen frustriert, wenn ich mit jemanden ins Theater oder in ein Konzert gehe, das mir gefällt und dem anderen nicht und er vielleicht sagt: „Das war ja nichts Neues. Das habe ich schon gesehen“. Es kommt nicht darauf an, glaube ich, ob jemand zum xten-Male über Liebe was gemacht hat, wie andere zuvor, sondern es geht darum, ob dich diese oder jene Darstellung berührt oder nicht. Natürlich schaue ich mir Theaterstücke anders an als Leute, die nicht in diesem Bereich tätig sind. Man schaut auf andere Dinge: Wie sie arbeiten, wie sie etwas konstruieren, mit welcher Sprache sie arbeiten. Bei Musik ist das anders. Nach der Zusammenarbeit mit Wolfgang Heisig, habe ich eine Sensibilität für moderne und klassische Musik entwickelt. Mein Rezeptionsverhalten hat sich im Nachhinein verändert, so dass ich oft verärgert bin, wenn ich bspw. an einem Konzertabend einen modernen Klassiker höre und mir anschließend noch ein Beethoven präsentiert wird.
Das hätte ich vor zehn Jahren noch anders gesehen, die Arbeit mit Wolfgang hat mich in Hinsicht auf die moderne Musik sehr geprägt. Ähnlich ist es mit Bildender Kunst. Ich finde das immer unheimlich inspirierend. Ich weiß nicht, ob das an den Bildern liegt oder an der Art, wie man sie ansieht. Da gehe ich gerne mit Leuten hin, die mir Hinweise geben können, gerade bei den alten Meistern und mir sagen, was das besondere z.B. an der Lichtgestaltung bei Caravaggio ist?

Inwiefern hat Dein Umzug nach Deutschland Deine Entwicklung und Dein Schicksal verändert? Hättest Du jetzt etwas anders gemacht, wenn Du in Österreich geblieben wärest?

Das ist schwer zu sagen. Ich glaube, dass der Unterschied, dadurch dass wir dieselbe Sprache sprechen, nicht so groß ist. Wenn ich in Österreich bin und dort spreche so wie ich hier spreche, denken die Leute, ich sei Deutscher. Das heißt, ich habe meine verbale Sprache verändert, habe mich assimiliert. Ich weiß nicht, wie weit so etwas auf das Schreiben Einfluss übt. Ganz blödes Beispiel: Wir in Österreich sprechen immer im Perfekt: Nicht: „Ich ging gestern ins Kino“ sondern „ich bin gestern ins Kino gegangen“. Das ist auch ein Problem in der Schule. Wenn wir beginnen Aufsätze zu schreiben, muss das immer im Imperfekt geschehen. Wir müssen plötzlich umdenken. In Deutschland, wenn die Leute über die Vergangenheit sprechen, reden die meisten im Imperfekt.
Das liegt sicherlich an der regional unterschiedlichen Sprachentwicklung und an den unterschiedlichen Dialekten. Es gibt schon einen großen Unterschied zwischen dem Süddeutschen dem Deutsch, welches in Österreich gesprochen wird. Wir haben einen starken Einfluss durch Ungarn. Es gibt viele Worte die daher kommen, bspw. im Bereich Essen.

Wie hat sich dein Bild von Österreich seitdem du in Deutschland bist verändert?

Vieles hat sich durch die Distanz verändert. Zum Beispiel habe ich scherzhaft begonnen im protestantischen Lübeck den Katholizismus zu verteidigen.
Durch diese Verteidigung habe ich tatsächlich Dinge gefunden, die mich interessieren oder die ich mag und auch mit meiner Kindheit zu tun haben. So eine Auseinandersetzung hätte nicht stattgefunden, wenn ich in Österreich geblieben wäre. Solche Dinge passieren manchmal dadurch, dass man in eine andere Gegend kommt. 1990 war die Grenze offen. Ich bin in die ehemalige DDR gegangen, in die Neuen Bundesländer. Dort war das noch mal anders. Da wurde ich plötzlich damit konfrontiert, in einem nicht kommunistischen Staat groß geworden zu sein. Ich hatte noch eine besondere Stellung, weil ich nicht Westdeutscher bin, sondern aus Österreich komme. Ich war da nicht der böse Wessi. Das hatte etwas Verwirrendes. Ich sprach Deutsch, man bewertete mich aber anders. Man wollte mir auch etwas Gutes sagen. Die DDR hatte ja gute Beziehungen zu Österreich. Ich bin geschmeichelt worden. Das ist genauso, wie mit dem Katholizismus. Es läuft ein bisschen auf einer Scherzebene. Ich merke dann erst manchmal später, was für ein Thema und Problem dahinter steckt. Aber im Alltag erfahre ich so eine gewisse alltägliche und kontinuierliche „Andersheit“, die aber nicht belastend ist. Ich habe z.B. auch bemerkt, dass ich in Deutschland viel mutiger bin. Ich trete mit mehr Selbstbewusstsein gegenüber Ämtern auf.
Ich denke, das liegt daran, dass ich nicht in meinem eigenen Land bin.
Solche Dinge finde ich interessant. Was mir immer etwas Leid tut und mich ärgert ist der Umstand, dass ich nicht wählen darf. Nur auf unterster Ebene! Man kann hier den Bezirksbürgermeister oder den deutschen EU Kandidaten wählen.

Willst du dich politisch engagieren?

Nein. Also, wenn du jetzt fragst, ob ich in eine Partei eintreten möchte oder ob ich jetzt zur „Attack“ gehen würde, ich würde es nicht tun.

Warum nicht?

Es entspricht nicht meiner Natur. Nein, ich könnte es nicht, ich würde es nicht. Ich bin relativ gut informiert und spreche gern darüber. Ich liebe diese Diskussion aber ich würde mich nicht politisch engagieren.

Stimmt das, wenn ich sage, dass in Deinem Schreiben Gewalt eine große Rolle spielt?

Ja. Das ist wahr.

Und warum?

Das ist vielleicht meine eigene Aggressionshemmung. Es ist oft so, dass ich dort etwas durchspiele. Ich treibe Situationen in der Fiktion ins Extreme. Dadurch kann man die Mechanismen besser zeigen, die hinter der Gewalt stehen. Wie zum Beispiel in den Königsdramen von Shakespeare. Es sind herausgestellte Situationen. Das Gewaltpotenzial verdeutlicht die Machtverhältnisse. Aber es gibt schließlich sehr viel Gewalt in der Welt und vielleicht wird in ihrer Darstellung in der Fiktion meine oft auch pessimistische Sicht auf diese Welt deutlich. Aber ich glaube, wenn George Bush die Wahl verliert, gibt es Hoffnung, dass die Welt vielleicht etwas besser wird.