Interview mit Bernard Mayo am 28.02.05
Überarbeitung und Korrektur- Sascha Wilczek

BM: Ich hoffe, dass wir nicht über Politik reden!

KJ: Warum?

Es gibt Dinge, die man einfach vergessen möchte! Ich will darüber nicht reden. Es sind keine guten Erinnerungen. Zwar habe ich mit der Zeit eine gewisse Distanz dazu bekommen, trotzdem fällt es mir schwer, darüber zu reden.

Wie alt warst Du damals? Wann und wie bist Du nach Berlin oder nach Deutschland gekommen?

Ich bin mit 26 in einem Flugzeug nach Deutschland gekommen. Das war 1994.

War das eine freiwillige Entscheidung oder wurdest Du dazu gezwungen?

Ich bin nicht freiwillig aus meiner Heimat gegangen, nein. Ich bin nach Europa geflohen, um mein Leben zu retten.

War das Leben in Kongo gefährlich für Dich?

Ich war in Kongo Journalist und Karikaturist. Das war noch in der Zeit der Mobutu-Diktatur.

Du konntest Deinen Beruf nicht fortsetzen?

Das passierte auch oft bevor ich geflohen bin. Ich hatte mein Recht zur freien Meinungsäußerung oft verloren. Ich hatte schon mit 16 angefangen, politisch zu arbeiten. Die Lage wurde mit der Zeit so schlecht, dass man um das eigene Leben bangen musste. Eigentlich wollte ich aber gar nicht fort. Ich hatte mir dort etwas aufgebaut. Ich hatte mein eigenes Magazin mit Comics für Jugendliche herausgegeben und viele andere Dinge unternommen und über Politik geschrieben.

Hast Du das Zeichnen in Kongo gelernt?

Ich habe Journalistik und Grafik studiert. Ich konnte schon immer gut zeichnen und karikieren. In der Schule habe ich damit begonnen. Ich machte Karikaturen von meinen Lehrern. Ich denke, dass ich eine Begabung dafür habe.

Wie waren für Dich die ersten Jahre in Europa?

Zuerst hatte ich überhaupt keine Lust nach Europa zu gehen. Ich wollte gar nicht woanders als im Kongo leben. Ich war vorher auch nicht verreist. Ich bin ein sehr bodenständiger Mensch. Aber ich musste gehen. Mir wurde von meinem ersten Herausgeber empfohlen, das Land zu verlassen. Er wohnte in Paris und wollte, dass ich zu ihm komme, aber ich bin irgendwie in Berlin hängen geblieben.

Konntest Du Deutsch als Du hier gekommen bist?

Gar nicht. Ich hatte damals nur Französisch und ein bisschen Englisch gesprochen und viele afrikanische Sprachen natürlich, aber kein einziges Wort Deutsch.

Warum bist dann hier geblieben?

Der Grund war, dass ich nicht weiter konnte. Der Fahrer, der mich hierher gebracht hatte, sollte mich eigentlich nach Frankreich bringen. Hatte er aber nicht. Ich bin dann direkt zur Polizei gegangen.

War das ein Fehler?

Ich weiß es nicht. Ich wusste ja nicht, was ich machen sollte. Ich wusste auch nicht, dass man einen Asylantrag stellen muss. Ich wusste auch nicht, dass man ein Visum oder eine Aufenthalterlaubnis braucht.

Wie sind die Behörden mit Dir umgegangen? Gab es Probleme?

Am Anfang habe ich nicht darauf geachtet. Ich war mit meinen eigenen Problemen, meiner eigenen Situation beschäftigt. Das war, wie ein Traum. Ich konnte das gar nicht wahrnehmen.

Wie lange hat es gedauert, bis Du Dich einigermaßen sicher gefühlt hast?

Jahre! Als ich noch in einem Wohnheim gelebt hatte, konnte ich nicht einmal rausgehen.

War das verboten oder hattest Du Angst?

Wenn Du einmal verfolgt wurdest, bleibt davon etwas zurück. Man hat die Vorstellung, dass die Leute auch hier sein könnten - so, als wäre man gar nicht fort gegangen. Das Leben geht aber weiter.

Wann kam dieser Moment, als Du dachtest, jetzt muss ich weiter machen?

Nach dem ersten Jahr hatte ich angefangen, mit den Leuten zu sprechen. Ich ging in eine Bibliothek. Ich bin nicht einer von den Leuten, die sitzen und abwarten, die denken, dass alles vom Himmel fällt. Dann bekam ich meine unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Das war ein großes und seltenes Glück.

Viele werden abgelehnt?

Ich würde sagen, dass 98% aus dem Kongo abgelehnt wurden.

War Kongo nicht als Kriegsgebiet anerkannt?

Das Problem ist, dass die Leute hier die Geschichte und die Probleme dort nicht kennen. Alles, was in Afrika passiert, wird sehr oberflächlich dargestellt. Die Wahrheit fällt unter den Tisch, wird nicht ausgesprochen. Die Berichte sind kurz und gehen nicht auf den Grund der Sache. Ich hatte aber das Glück, dass die Leute, die beim Verfahren dolmetschten, mich schon kannten.

Du warst in Kongo bekannt?

Sehr bekannt. Ich habe das Asyl bekommen, angefangen Deutsch zu lernen. So ist es gewesen.

Dann hast Du angefangen eine Weiterbildung zu machen?

Das war der nächste Schritt.

Was wolltest Du damals machen? Welche Pläne hattest Du?

Ich wollte erst einmal eine Möglichkeit haben, etwas Neues zu lernen, um mir eine Struktur zu schaffen. Ich war weiterhin an Comics interessiert und ich wollte auch einen Trickfilm produzieren. Deswegen absolvierte ich eine Weiterbildung im Multimediabereich.

Und Du hast mit Deinem Trickfilm gleich den ersten Preis auf dem Vues d'Afrique Festival in Montreal gewonnen!

Und in diesem Jahr wollte ich dort mit einem anderen Film vertreten sein, ich habe es jedoch wegen des Magazins, das ich jetzt mache, nicht geschafft.

Du machst viele verschiedenen Sachen gleichzeitig: Du spielst Musik, hast Dein eigene Band, malst, zeichnest, machst Trickfilme, jetzt kommt Dein neues Magazin heraus. Wo liegt Dein Herz, Deine Hauptbeschäftigung?

Das ist eine schwierige Frage. Ich kann das alles nicht voneinander trennen. Ich kann nicht sagen, dass die Musik hier anfängt und dort aufhört. Alles ist wie eine Kette mit verschiedenen Perlen. Das ganze ist Eins. Ich male und das ist eine Art und Weise, Musik zu spielen. Wenn ich Musik spiele, das ist eine andere Art zu malen. Aber ich male anders. In meinem Trickfilm sind die Hintergründe Fragmente von meinen Bildern, wie eine Art von Collagen und die Musik, das ist meine Musik. Dann kommen noch die Zeichnungen dazu. Ich kann das nicht trennen. Für mich ist Malen Musizieren und Musizieren ist Malen.

Hast Du Musik gelernt oder bist Du ein Autodidakt?

Ich weiß nicht, ob man Musik lernen kann? Man lernt Noten zu lesen und Musik zu schreiben, ein paar Harmonien zu kombinieren. Ich habe nie Musik studiert und ich kann komponieren, wie ich will. Ich habe zugeguckt, wie mein Bruder Gitarre spielt. Er kann sehr gut spielen - er hat das studiert. Damals, als ich noch sehr jung war, habe ich schon angefangen, zu schreiben, Lieder zu komponieren. Am Anfang war Gitarre zu spielen schwierig für mich. Aber ich habe es mir nach und nach selbst beigebracht. Ich war sehr ehrgeizig und hatte einen starken Willen. Ich ging mit meiner Gitarre ins Bett und schlief neben ihr ein und so habe ich in Kongo auch mein erstes Album herausgebracht.

Man muss auch eine Begabung dazu haben.

Ja, und man muss Musik lieben. Ich denke Musik lieben zu können, ist das Wesen der Begabung. Auch wenn ich mit Liebe zeichne.

Wie lange arbeitest Du an einem Filmt?

Für meinen ersten Film habe ich sechs Monate gebraucht – für 20 Minuten Film. Meinen zweiten Film hatte ich in drei Monaten geschafft und er dauert nur 4 Minuten. Der andere, mit Lokua Kanza, dauert auch drei Minuten und das hatte 3 Monate gebraucht.

Hast Du das ganz alleine gemacht?

Ja, alles alleine. Die Musik zu meinem ersten und zweiten Film habe ich auch alleine geschrieben. Die Musik zu dem dritten Film ist von Lokua Kanza. Ich habe diese Musik gehört und angefangen die Bewegung zu studieren, die zu dieser Musik passen würde. Dann entwarf ich die Figuren und malte anschließend die Animation. Und da hat super geklappt.

Du hast in Kanada den ersten Preis gewonnen. Was kommt danach? Erweckt man Interesse von Produzenten, kommt Du jetzt leichter an Aufträge?

Man bekommt die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Solche Projekte sind aber keine kommerziellen Projekte, wo man mit viel Geld produziert. Ich habe z.B. auf einem Putterbrotpapier gezeichnet. Es war billig. Das konnte ich mir leisten - es kostete damals 1,70 DM. Damit habe ich angefangen. Wenn man das Ergebnis sieht, kann man sich das gar nicht vorstellen. Die Investition beim Produzieren spielt eine große Rolle. Wenn man gut produziert, hat man ein am Ende ein kommerzielles Produkt. Wenn man ein Preis bekommt, dann hilft es, Kontakte zu knüpfen. Man kriegt nur Aufträge, wenn es sehr großes Interesse gibt. Die großen Produzenten lassen ihre Projekte aber oft woanders herstellen, wo es billig ist. Das ist ein Problem.

Also in den Billiglohnländern!

Ja. Ich habe aber schon Produzenten getroffen, die Interesse hatten. Der Markt läuft heute nicht so, wie vor 20 oder 30 Jahren. Sie wollen schon Kreativität, sie gucken aber auch, was sie ausgeben müssen. Lieber ein Film in Thailand oder Ruanda produzieren als mit einem Zeichner, der in Deutschland lebt. Ich will keinen Film für 10,- € die Stunde machen. Dort können sie für 10,- € eine ganze Woche investieren. Deswegen bekommen die guten Künstler, die in Deutschland, Frankreich, England leben häufig diese Verträge nicht.

Wie ist das mit der Musik?

Mit der Musik läuft alles gut. Ich bin gerade in Studio mit meiner neuen Platte. Meine Band ist groß geworden. Am 23 April haben wir eine CD Release Party. Das „Problem“ ist nur, dass ich nicht auf Englisch, sondern in meiner Muttersprache singe. Wir haben schon ein großes Publikum, das zum Konzert kommen wird. Die CD wird sich aber nicht so gut verkaufen, wie CDs in englischer Sprache. Wir erreichen aber ein bestimmtes Publikum.

Sind das deutsche Fans oder in erster Linie Kongolesen?

Deutsche Fans, französische Fans, kongolesische Fans. Für „Worldmusic“ gibt es schon ein großes Publikum!

Sorgt der Produzent nicht dafür, dass es in der Welt vertrieben wird?

Doch, doch. Wir sind jetzt gut im Vertrieb. Ich habe nur den Vergleich zur Popszene gemacht. Man merkt, dass die Produzenten mehr Interesse an Alben haben, die in englischer Sprache gemacht wurden. Das können sie dann weltweit verkaufen. Wir machen trotzdem unsere Art von Musik. Und das kommt gut an und verkauft sich gut. Ich bin zufrieden.

Hast Du denn noch genug Zeit mit Deiner Gruppe zu proben?

Ja, ich habe Zeit. Ich arbeite nachts, ich zeichne nachts. Es ist ruhig. Ich bekomme nicht so viele Anrufe, kann mich konzentrieren. Ich bin zwar kein Nachtmensch, aber wenn ich arbeite geht es.

Wie groß ist Deine Band?

Wir sind 8 Musiker. Das hängt aber davon ab, wo wir spielen. Bei Festivals können wir auch mit mehr Musikern spielen. Bei kleineren Konzerten spielen wir auch zu fünft oder im Trio. Manchmal spiele ich auch alleine.

Die Musik, die ihr spielt ist Deine eigene.

Ich komponiere die Musik. In „Worldmusic“ ist es so, dass der Komponist, der Sänger sich begleiten lässt.

Aus welchen Ländern kommen Deine Musiker?

Wir haben Kongolesen, einen Angolaner, einen Brasilianer, einen Südafrikaner, einen Deutschen. Manchmal haben wir Gäste aus Amerika oder Jamaika. Eine bunte Mischung.

Ist es schwierig sich als Musiker in Berlin durchzusetzen?

Am Anfang, wenn Du keine Referenzen hast und ein Konzert organisieren möchtest, wirst Du von den Veranstaltern nach Deiner Platte gefragt. Wenn Du keine Platte hast, kriegst Du keine Konzerte. Sie vertrauen Dir nicht ganz einfach und finden immer einen Grund, um abzusagen. Wenn Du denkst, OK jetzt mache ich eine Platte, dann wirst Du von dem Produzenten nach Deinen Konzerten gefragt: „Wo bist du schon aufgetreten?“. Das ist ein Teufelskreis.

Die Produzenten wählen kritisch aus!

Produzenten sind wie eine kleine Sekte. Das ist ein Klan für sich. Um dort rein zu kommen, musst du gute Kontakte haben. Die meisten Produzenten sind Leute, die früher eine eigene Karriere gemacht haben. Irgendwann sind sie ausgestiegen. Die gehen nicht mehr auf die Bühne. Sie produzieren jetzt. Und sie brauchen keine Künstler. Sie schreiben selber und brauchen nur Leute, um ihre eigene Stücke zu verkaufen. Früher hatten Künstler noch Chancen. Heutzutage nicht mehr. Wenn Du Geld hast, kannst Du Deine eigene Platte produzieren. Du findest ein paar junge Leute, die gut aussehen und lässt sie Deine Lieder singen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen, Dein eigenes Magazin herauszugeben?

In Kongo bin ich durch Comics bekannt geworden. Neulich war ich in Paris, um mit Lokua Kanza meine neue Platte aufzunehmen. Jedes Mal, wenn ich dort bin, fragen mich die Leute, warum ich das nicht mehr mache? Ich habe mir überlegt, ob das überhaupt möglich ist und wie ich das machen kann. Ich bin ja hier nicht in Kongo. Ich habe angefangen Strukturen zu bauen und habe mich entschieden das noch einmal zu unternehmen. Jetzt mache ich es, mit ein paar Tagen Verspätung.

Das Magazin wird in Deiner Muttersprache Lingala veröffentlicht. Was willst Du damit erreichen?

Kongo war früher eine belgische Kolonie. Aber es gibt bei uns mehr als 600 Sprachen. Darunter gibt es vier große Sprachen: Lingala, Swahili, Kikongo, Tschiluba. Aber die offizielle Sprache ist Französisch. Die meisten Leute ziehen es vor, auf Französisch zu schreiben. Es gibt keine Literatur auf Lingala, außer der Bibel, welche von Belgiern übersetzt wurde. Es gibt auch eine Übersetzung auf Tschiluba, Swahili und Kikongo. Es gibt aber keine Literatur auf Kongolesisch. Gute Schriftsteller schreiben dort auf Französisch. Warum? Sie haben immer noch einen Minderwertigkeitskomplex. Die Belgier haben gesagt, dass die anderen Sprachen keinen Wert haben, dass Lingala, Swahili ¬¬¬oder die anderen Sprachen, Sprachen der Analphabeten sind. Dieser Komplex ist noch bis heute sehr stark vorhanden. Dadurch geht unsere gesamte Sprachkultur zugrunde. Eine Sprache kann nur mit der Literatur bestehen. Immer mehr Leute in Kongo sprechen Französisch, was zwar auch nicht schlecht ist, weil es eine Weltsprache ist. Mit Französisch können wir uns auch untereinander verständigen. Aber, es ist auch wichtig, dass man in seiner eigenen Sprache schreibt. Die Sprachen sind ein Reichtum unserer Kultur. Und das ist wichtig für unsere Identität. Ich habe in Lingala geschrieben, aber in seiner modernen Form. Lingala wurde nicht überall in Kongo gesprochen. Aber die Belgier haben aus dieser Sprache eine große Sprache gemacht. Neben dem Französischen wurde es zur zweiten Sprache in der Administration und in der Verwaltung. Dazu die erste Sprache in der Armee. Deswegen ist sie sehr populär geworden. Die Musiker in Kongo singen jetzt auch auf Lingala, egal aus welcher Ecke sie kommen. Ich denke, wir sind gerade dabei, das zu erreichen was Europa mit Esperanto nicht erreicht hat: eine Sprache für alle Kongolesen. Jedes Land in Afrika ist wie eine kleine EU. Es gibt verschiedene Bevölkerungen innerhalb einer Grenze. Wenn ein Land wie Kongo es schafft, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, dann ist es etwas Positives. Deswegen habe ich mich entschieden, diese Comics im modernen Lingala zu schreiben. Diese Sprache wird heute fast im ganzen Kongo gesprochen. Nicht von Allen, aber von ca. 80% der Bevölkerung. Es wird auch sehr heftig darüber diskutiert. Ich habe entschieden, auch eine Homepage zum Magazin zu machen (www.suka-epoque.de), wo wir unsere Ziele erklären, wo wir Leute wach rütteln wollen. Es gibt keinen Grund sich zu schämen, wenn man in seiner eigenen Sprache schreibt.

Hast Du Ressentiments gegenüber den Belgiern?

Ich habe die Zeit der Kolonisation nicht selbst erlebt. Ich gehöre zu der Generation, die nach der Unabhängigkeit geboren wurde. Deswegen können wir nicht sagen, wie es war. Wir kennen unsere Geschichte. Zumindest die Version, die von dem Weißen Mann geschrieben wurde. Wir kennen aber auch die heutige Realität. Die Diktatur in Kongo wird von den großen Mächten unterstützt. Persönlich habe ich nichts gegen belgische Bürger. Ich bin aber gegen die Politik der ehemaligen Kolonialstaaten. Das ist die Politik, die uns arm und abhängig macht. Wir sind gar nicht unabhängig! Wir sind immer noch abhängig.

Wie meinst Du das? Wovon seid ihr abhängig?

Unabhängig ist man, wenn man entscheiden kann, welchen Weg man gehen möchte. Wenn man entscheidet, wer über uns regiert. Wenn man frei ist, selbst zu entscheiden. Und diese Freiheit haben wir nicht. Nicht nur wir. In Afrika gibt es so etwas nicht. Es ist eine schwierige Situation. Es ist eine Situation eines Lammes, das von Löwen umzingelt ist. Man fragt sich: „Wird das Lamm überleben?“. Die Antwort ist: „Ja, wenn die Löwen satt sind und uns am Leben lassen.“. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht! Wir haben keine Möglichkeit gegen die Großen zu kämpfen. Wir sind in ihren Händen. Ich bin kein Pessimist. Ich bin ein Realist, ein Pragmatiker. Ich sehe die Sachen, wie sie sind. So ist das. Leider.